


Ein Heiligtum hinter dem Parkplatz – Der Pionier des Specialty Coffee in Kyoto
Am Ende eines Münzparkplatzes am Tominokoji-dori, unterhalb der Rokkaku-Kreuzung, still und fast unscheinbar — doch jeden Morgen ab 7:30 versammelt sich eine Schar von Kaffeeliebhabern beim WEEKENDERS COFFEE TOMINOKOUJI. Dieser 2016 eröffnete Kaffeestand ist eine Ikone der Specialty Coffee Szene in Kyoto, mit rund 12.000 Followern auf Instagram.
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In Google Maps öffnenEine Geschichte der „Verfeinerung des Kaffees“ seit 2005
Der Inhaber, Masahiro Kaneko, eröffnete 2005 in Sakyo-ku, Mototanaka das „Café Weekenders“. Ursprünglich ein Café mit Speisenangebot, wandelte sich der Standort 2011 mit der Einführung einer eigenen Röstung und einer Umbenennung in „WEEKENDERS COFFEE“. Im Laufe der Jahre wurde das Menü auf Kaffee konzentriert und perfektioniert.
Kaneko entdeckte seine Leidenschaft für Espresso während seiner Universitätszeit, als er in einem Café in Kyoto arbeitete. Die Begegnung mit „CAFÉ ROSSO“ und dessen Besitzer, einem WBC (World Barista Championship) Champion, inspirierte ihn, echten Espresso zu perfektionieren.
Die Philosophie der „sanften Aromen, die die Bohne selbst sprechen lassen“
Das Herzstück von WEEKENDERS COFFEE liegt weniger in der Technik, sondern im „Urteil über den Geschmack“. Mit einem Fokus auf gewaschenen Bohnen bietet das Café saisonal 6 bis 7 Sorten Single-Origin-Kaffees an. Statt detaillierter Beschreibungen auf der Speisekarte wird die Kundschaft eingeladen, den Geschmack mit den Sinnen statt mit dem Geist zu erleben.
Der heutige Filterkaffee (heiß) ist für 490 Yen erhältlich. Nachdem man am Tresen bestellt hat, nimmt man auf einer der zwei Bänke oder den Bordsteinen des Parkplatzes Platz, umgeben von Gebäuden, während man den Himmel bewundert — das ist das WEEKENDERS-Erlebnis.
Empfehlungen für Ihren Besuch
Beliebte Menüs und Preise:
- Heutiger Filterkaffee (heiß): ab 490 Yen
- Verschiedene Espressogetränke wie Espresso, Caffè Latte, Cappuccino
- Option auf EK-43 Mühlenzuführung für Espressogetränke
Bestelltipps: Fragt man nach den Bohnen des Tages, erhält man Auskünfte über Herkunft und Aufbereitungsart. Besonders geeignet für diejenigen, die den Säuregehalt von hell geröstetem Kaffee schätzen. Zahlungen sind nur in bar möglich.
Tipps zur Vermeidung von Warteschlangen
Direkt zur Öffnung um 7:30 bis 8:30 ist es meist weniger belebt. Zur Mittagszeit (12:00–13:00) füllt sich der Laden mit Büroangestellten aus der Umgebung. Mittwoch ist Ruhetag, aber an Feiertagen wird geöffnet.
Ein Führer zur Erkundung von Nakagyo-ku, Tominokoji
Empfohlene Spazierroute
Vom Tominokoji Rokkaku (WEEKENDERS) → Nishiki Markt (7 Minuten zu Fuß) → Entlang der Gokomachi-Straße durch ausgewählte Geschäfte → Durch Pontocho (15 Minuten zu Fuß) erfährt man die Ess- und Lebenskultur Kyotos auf einmal.
Beste Jahreszeiten für einen Besuch
- Frühling (März–April): Der Himmel über dem Parkplatz ist blau und klar. Ein Morgenkaffee zur Kirschblüte ist unübertroffen.
- Herbst (Oktober–November): Während der Laubfärbung sind mehr Menschen unterwegs, doch zur Ladenöffnung bleibt es ruhig.
- Winter: Die Erfahrung, einen heißen Filterkaffee in den Händen zu halten und draußen zu genießen, macht Kyotos Kälte zum Vergnügen.
Versteckte Schätze in der Umgebung
- Rokkakudo (Chohoji): Drei Minuten zu Fuß. Ein Blumen-Der Tempel, angeblich von Prinz Shotoku gegründet. Am frühen Morgen ist es still.
- CLOP CLOP: Ein Fachgeschäft für handverlesene Waren entlang der Tominokoji, das dieselbe „ruhige Hingabe“ wie WEEKENDERS zeigt.
- Fuka: Ein Fachgeschäft für Fu (Weizenglutenprodukte) an der Sanjo Tominokoji, ideal für ein typisch kyotisches Mitbringsel.