


Genießen Sie Third Wave Coffee in einem 100 Jahre alten Kyomachiya
Das Blue Bottle Coffee Kyoto Café, das im März 2018 eröffnet wurde, ist das erste Flaggschiff in Kansai. Es befindet sich am Pfad des Nanzenji und besteht aus zwei über 100 Jahre alten renovierten Kyomachiyas und ist mit einer Fläche von 452 Quadratmetern eines der größten Cafés Japans. Mit über 120.000 Followern auf Instagram zieht es viele Besucher dank seiner einzigartigen Lage und architektonischen Gestaltung an.
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In Google Maps öffnen"Flacher Raum" von Jo Nagasaka, Schemata Architects
Verantwortlich für das Raumdesign ist Jo Nagasaka von Schemata Architects. Er entfernte das typische 50 cm hohe Podest des Kyomachiya und gestaltete den Boden auf derselben Höhe wie der Fußboden, um die Philosophie von Blue Bottle, die Gleichheit zwischen Kunden und Mitarbeitern, räumlich auszudrücken.
Freilegung von 100 Jahren Geschichte
Alle vorhandenen Verkleidungsmaterialien wurden entfernt, um die Struktur der Erdbauten und Holzbalken, die 100 Jahre alt sind, freizulegen. Moderne Elemente wie der weiße Boden im Terrazzo-Stil, geometrische LED-Beleuchtung und große Glasfenster existieren harmonisch neben den rauen Erdbauten und dem Holzgerüst. Im mit Kies ausgestatteten Innenhof können Gäste auf der Terrasse die Kaffee bei einem Ausblick auf die wechselnden Jahreszeiten genießen.
Empfohlene Genüsse
Der Café Latte (¥690) ist der beliebteste. Der exklusive Matcha Latte, in Zusammenarbeit mit Tsujiri Kyoto, war das erste Mal, dass Blue Bottle Matcha auf die Speisekarte setzte. Ab 2024 wird der Matcha-Käsekuchen (Basque-Käsekuchen × Matcha) exklusiv in drei Kyoto-Läden angeboten. Mit Espresso ab ¥610 und Drip Coffee ab ¥630 bleibt das kostenfreundlich.
Auf der zweiten Etage ist das exklusive "The Lounge - Kyoto", das nur mit Reservierung zugänglich ist. Das Kaffee-Erlebnismenü (90 Minuten, ¥8,910) bietet eine Weltneuheit, die Kaffeeliebhabern ein einzigartiges Erlebnis für alle Sinne ermöglicht.
Tipps zur Vermeidung von Menschenmengen
Die Öffnungszeit um 9:00 Uhr ist die ruhigste Zeit, bevor die Touristen im Nanzenji-Gebiet aktiv werden. Der Vormittag an Wochentagen bietet eine entspannte Atmosphäre, die hauptsächlich von Einheimischen geschätzt wird. Während der Kirschblüten- und Herbstlaubzeit sind Warteschlangen unvermeidlich, daher empfiehlt sich ein früher Besuch. Mit 44 Sitzplätzen ist das Café relativ schnell in der Besucherrotation.
Führer zur Erkundung des Nanzenji- und Keage-Gebiets
Empfohlene Spazierroute
Von der Keage Station → Nejirimanpo (eine seltene, spiralige Ziegeltunnel) → Keage Incline (eine schräge Eisenbahntrasse mit etwa 90 Kirschbäumen) → Nanzenji Sampo (ein berühmter Aussichtspunkt) → Nanzenji Suirokaku (ein 1888 erbautes Backstein-Aquädukt) → eine Pause bei Blue Bottle Coffee Kyoto Café → Eikando → Philosophers' Path → Ginkakuji
Saisonale Highlights
Kirschblüten (Ende März – Anfang April) — Der Sakura-Tunnel am Keage Incline ist ein herausragendes Fotomotiv in Kyoto. Der Philosophenweg mit seinen etwa 450 Kirschbäumen bietet ebenfalls atemberaubende Anblicke. Herbstlaub (Mitte November bis Anfang Dezember) — Die etwa 3.000 Ahornbäume und Nachtbeleuchtungen im Eikando gehören zu Kyotos schönsten. Auch vom Innenhof des Cafés aus kann man die herbstliche Pracht genießen. Winter — Weniger Touristen machen diesen Zeitraum zu einer ruhigen Gelegenheiten, die Zen-Atmosphäre des Nanzenji zu spüren.
Verborgene Schätze in der Nähe
Nejirimanpo — Ein oft übersehener, einzigartiger spiraliger Ziegeltunnel. Honen-in — Ein stiller und wunderschöner Tempel mit einem Schilfrohrdach und weißen Sandgärten, der oft weniger Touristen anzieht. Biwako Sosui Museum — Kostenloser Eintritt, um über die Geschichte des Incline zu lernen. Die Tofu-Geschäfte am Nanzenji-Pfad, wie Okutan und Junsei, sind auch einen Besuch wert mit einer langen Tradition von mehreren hundert Jahren.