


Eine Tasse Weltklasse mit Aussicht auf die Togetsukyō-Brücke - % ARABICA Kyoto Arashiyama
Ein strahlend weißer, kleiner Kaffeestand am Ufer des Ōi-gawa erhebt sich wie ein Juwel. Eingebettet in die natürliche Schönheit von Arashiyamas Bambushainen, befindet sich hier die zweite japanische Filiale der international anerkannten Kaffeebrand % ARABICA. 2015 ließ Kiyotaka Katō vom Tokioter Designstudio Puddle eine 40 Jahre alte Raststätte in diese architektonische Perle umwandeln. Das Zusammenspiel von traditionellem japanischem Design und modernen Glaselementen wurde von Architekturmagazinen gefeiert.
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In Google Maps öffnenVon der Farm in Hawaii zur Tasse – die Kaffeephilosophie „See The World Through Coffee“
% ARABICA, ursprünglich aus Hongkong, verfolgt ein bemerkenswertes Kaffeekonzept. Der Gründer Kenneth Shoji besitzt eine eigene Plantage auf der hawaiianischen Insel Oahu und setzt auf ein vertikal integriertes Modell, das alle Schritte von der Ernte bis zum Ziehen des Espressos umfasst. Neben der Filiale in Higashiyama ist der Standort in Arashiyama einer der wenigen in Japan mit einer eigenen Röstmaschine. Der Espresso, frisch gemahlen und mit der italienischen Hochleistungsmaschine "Slayer" zubereitet, besticht durch seine lang anhaltende Süße.
Eine minimalistische Umgebung für Genussmomente
Mit nur vier Sitzplätzen lenkt der schlichte Innenraum der weißen Wände und hölzernen Säulen den Fokus auf den Kaffee und die malerische Umgebung. Die meisterhaften Handgriffe der Baristas und die atemberaubende Kulisse von Arashiyama hinter Glas verkörpern die Ästhetik der Marke.
Empfohlene Genussweisen
Beliebte Getränke und Preise (circa)
- Caffè Latte: ca. 600–700 Yen
- Espresso: ca. 500 Yen
- Flat White: ca. 600–700 Yen
- Filterkaffee: ca. 500–600 Yen
Die hauseigenen Kaffeebohnen sind ein beliebtes Souvenir. Bestellungen werden meist zum Mitnehmen angeboten, was einen Spaziergang entlang der Steinmauern des Ōi-gawa Rivers oder in der Nähe der Togetsukyō-Brücke zu einem besonderen Erlebnis macht.
Tipps, um den Andrang zu vermeiden
Arashiyama zählt zu den Hauptattraktionen Kyotos, was besonders an Wochenenden und während der Herbstsaison (November) zu langen Schlangen führt. Unter der Woche zwischen 8 und 9 Uhr morgens ist die beste Zeit für einen ungestörten Besuch. Um den Touristenströmen zu entgehen, lohnt es sich, direkt nach einem morgendlichen Spaziergang vorbeizuschauen.
Arashiyama-Erlebnisführer
Empfohlene Spaziergänge
Starten Sie bei % ARABICA und spazieren Sie nordwärts entlang des Ōi-gawa, um in etwa fünf Minuten den berühmten Bambusweg zu erreichen. Mit einer Tasse Kaffee in der Hand geht es weiter zu den Gärten des Weltkulturerbes Tenryū-ji. Eine ebenfalls beliebte Route führt über die Togetsukyō-Brücke Richtung Matsuo Taisha.
Die besten Jahreszeiten
- Frühling (März–April): Genießen Sie die atemberaubende Kirschblüte entlang der Togetsukyō-Brücke im sanften Morgenlicht bei einer Tasse Kaffee.
- Sommer (Juli–August): Nutzen Sie die morgendliche Kühle und erleben Sie die Kultur der Kawayuka-Flussplattformen.
- Herbst (November): Hochsaison für die unvergessliche Laubfärbung in Arashiyama. Geöffnet ab 8 Uhr, auch bei großem Andrang.
- Winter (Dezember–Februar): Weniger Touristen, genießen Sie die stille Schönheit bei einer Tasse Kaffee in Ruhe.
Verborgene Schätze in der Umgebung
- Shōraian (in der Nähe von Matsuo Taisha): Bekannt für seine vegetarischen Gerichte mit Sagatofu, bei ausländischen Touristen zunehmend beliebt.
- Teehaus Hirano-ya in Torii-no-Moto: Seit 300 Jahren Köstlichkeiten wie Zenzai und Matcha – eine Institution seit den 1600er Jahren.
- Sauerläden entlang des Bambusweges: Mehrere von Einheimischen frequentierte, wenig bekannte Pickleläden.
- Nonomiya-Schrein: Eine ruhige, im Bambuswald gelegene Stätte, die für Liebeswünsche bekannt ist.