


"Hand-gesponnenes Sushi" mit 50 Zutaten – AWOMB Nishikiyamachi
AWOMB Nishikiyamachi ist ein exklusives Sushi-Restaurant entlang des Kamogawa in Kyoto, das in einem renovierten traditionellen Stadthaus untergebracht ist. In dieser ruhigen Atmosphäre können Gäste über 50 verschiedene Kyoto-Gemüse, Kräuter, Früchte und Gewürze kombinieren, um ihr eigenes „Hand-gesponnenes Sushi“ zu kreieren – ein Genuss, der Feinschmecker aus aller Welt verzaubert hat.
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In Google Maps öffnenEntstehung und Konzept von AWOMB
AWOMB wurde 2014 von Hiroshi Ujita in Kitashirakawa als Sushi-Café ins Leben gerufen. Inspiriert von der Webkultur der Muromachi-Zeit, zielt das Konzept darauf ab, ein „noch nie dagewesenes Erlebnis“ zu bieten. Der Name „WOMB“ (Gebärmutter) symbolisiert das sanfte Umschließen und verbindet die Themen Kleidung, Essen und Wohnen.
Die Filiale in Nishikiyamachi öffnete 2016 als zweites Restaurant. Das Ambiente vereint Kyoto-Charme mit moderner Raffinesse durch hängende Glühbirnen, einen ruhigen Innenhof und dezente retro-moderne Beleuchtung. Mit 24 Plätzen, einschließlich einer Bar, ist der Raum kompakt, aber einladend für Einzelgäste, die sich an der Kunst der Sushi-Zubereitung erfreuen möchten.
Die Philosophie des „Hand-gesponnenen Sushi“
Das Highlight des Menüs, „Hand-gesponnenes Sushi You“ (3.630 Yen), ist ein rein pflanzliches Sushi ohne tierisches Eiweiß. Der Reis wird aus Koshihikari aus der Region Tamba mit Quinoa gemischt und mit einer speziellen Essig-Mischung aus Erdbeeren und Zitronensaft verfeinert.
Für die Beilagen werden erstklassige Zutaten aus Kyoto verwendet:
- Namika Shoten's frittierter Tofu
- Yubacho's Yuba (Tofuhaut)
- Ishino's weiße Miso
- Ippodo's gerösteter Tee
Auf einem Tablett werden etwa 50 sorgfältig ausgewählte Zutaten präsentiert, darunter frittierter Seitan, kirschblütenaromatisiertes Kartoffelpüree und saisonales gegrilltes Kyoto-Gemüse. Die kreative Verwendung von Kräutern und Früchten in der japanischen Küche schafft ein einzigartiges kulinarisches Erlebnis, das nur hier zu finden ist. Das Menü wechselt monatlich, um saisonale Zutaten zu integrieren.
Empfohlene Erlebnisse
- Hand-gesponnenes Sushi You (3.630 Yen): Das Hauptgericht, bei dem über 50 Zutaten nach Belieben kombiniert werden können
- Getränkebegleitung: Sowohl beim Mittagessen als auch beim Abendessen gibt es eine Vielzahl von alkoholfreien Getränken (wie hausgemachte Zitronen-Ingwer-Limonade)
- Barplätze: Ideal für Solo-Besucher, um die Kunstfertigkeit der Köche aus nächster Nähe zu beobachten
Reservierungstipps
Aufgrund der ausschließlichen Reservierungspflicht ist ein spontaner Besuch nicht möglich. Reservierungen werden nur über die offizielle Website (awomb.com) auf der TableCheck-Seite akzeptiert. Wochenenden und Feiertage sind oft Wochen im Voraus ausgebucht; unter der Woche ist das Mittagessen leichter zu reservieren.
Ein Führer zum Erkunden von Nishikiyamachi
Empfohlene Spaziergänge
Vom AWOMB aus gelangen Sie in etwa fünf Minuten zu Fuß nach Norden zur Shijo-Brücke entlang des Kamogawa. Ein Spaziergang nach Süden entlang der Kiyamachi-dori führt Sie zu Kirschbaumalleen und gepflasterten Gassen am Takasegawa. Östlich in fünf Minuten erreichen Sie den Weg zum Kiyomizu-dera und die Gojozaka.
Die besten Zeiten im Jahr
- Frühling (März–April): Kirschblüten am Takasegawa. Eine perfekte Kombination aus Hanami und handgesponnenem Sushi
- Sommer (Juli–August): Erfrischende Terrasse-Saison am Kamogawa. Die Flussrestaurants in der Umgebung sind lebhaft
- Herbst (November): Herbstlaub in Tofuku-ji und Kiyomizu-dera, ideal für einen touristischen Abschluss
- Winter (Dezember–Februar): Weniger überlaufen, ideal, um in Ruhe handgesponnenes Sushi zu genießen
Versteckte Juwelen in der Nähe
- NISHIKI SARYO: Ein verstecktes süßes Café im Nishiki-Markt
- Kawaramachi Yoshioka: Ein traditionelles Kyoto-Restaurant mit langer Geschichte
- Bar Benfiddich Kyoto: Berühmt für handgemachte Cocktails mit Pflanzen
- Rokunana-do (Munakata): Eine ruhige Antiquariats-Café in Kiyamachi
- Mensho Takamatsu Shijo: Berühmt für Kyoto-Ramen mit intensivem Umami-Geschmack